Wer unter dem Rost auf Grillbriketts von hoher Qualität setzt, sollte auch auf dem Rost nicht auf Qualität verzichten. Daher ist ein gutes Stück Fleisch bei den meisten Grillern wohl auch der Dauergast auf dem heimischen Rost. Außen gut gebräunt mit feinen Grillaromen, innen saftig und zart-rosa – wer dabei noch auf eine hochwertige Qualität setzt, braucht eigentlich keine Beilage mehr.

Doch von welchem Teil des Tieres das Stück Fleisch auf dem Teller genau kommt, ist vielen gar nicht bewusst. Daher haben wir in Kooperation mit Fleischgenießer.de die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Cuts zusammengetragen.

Das Entrecôte

[ɑ̃tʁəˈkoːt]

Das Entrecôte stammt aus der Hoch- bzw. der Zwischenrippe des Rindes und wird aufgrund seiner oval-runden Form und dem typischen Fettauge auch als Ribeye bezeichnet.
Unter den Steaks gehört das Entrecôte zu den Klassikern. Durch die hohe Belastung der Muskelgruppe in der Hochrippen-Region des Rindes eignet sich das Fleisch ideal zum Kurzbraten. Die Hochrippe befindet sich am vorderen Ende des Rückens, genauer gesagt zwischen der achten und zehnten Rippe. Hier fließen unterschiedliche Muskelstrukturen zusammen, die dem Fleisch ein unvergleichliches Aroma verleihen.

Zwar gibt es viele Parallelen und die beiden Cuts, Ribeye und Entrecôte, ähneln sich sehr, jedoch sind sie nicht identisch. Während das Entrecôte eher aus der Zwischenrippe geschnitten wird, stammt das Ribeye eher aus der Hochrippe. Zudem ist das Ribeye Steak ein wenig fettdurchwachsener als das Entrecôte.

Auf einen Blick:

  • besonders saftig
  • aus der Hoch- bzw. Zwischenrippe geschnitten
  • das Fettauge sorgt für unvergleichlichen Geschmack
  • eignet sich ideal zum Kurzbraten